Yannick Mari – Songtexte

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Hier finden Sie Ausschnitte einiger meiner Songtexte.

 

„Hier & Jetzt“

Die Früchte meiner Kindheit sind längst schon aufgezehrt
Die Fehler war’n mein Lehrer, haben mich Geduld gelehrt
Und so sitze ich und warte auf den richtigen Moment
Der mir auf die Füße hilft, mir Zeit und Richtung nennt

Dann setz‘ ich mich in Bewegung, der Blick gen Horizont
Bis zur nächsten Kreuzung, die Entscheidungen verlangt
Und egal wie ich entscheiden werde, lauf‘ ich weiter bis ich sterbe
Wege, Straßen, Trampelpfade, samt dem Päckchen, das ich trage

Ich leb‘ im Hier und Jetzt
Lebe hier und heute
Hab‘ damals schon ersetzt
Durch Musik und nette Leute

Heut‘ bin ich gut vernetzt
Und weiß was es bedeutet
Wenn man sich nicht mehr hetzt…

„Ein kleiner Schritt“

Es ist klar, dass man nicht weiß wohin das Leben einen führt
Und dass Einzigartigkeit nur dem ersten und dem letzten Mensch gebührt
Du hoffst, dass dich eines Tages ein kleines Stück Wahrheit berührt
Dadurch merkst du nicht, wie die Zeit langsam an Wert verliert

Nur ein Augenblick genügt um alle Vorsicht zu verlier‘n
Nur ein Wort und die Vernunft scheint nicht mehr zu funktionier‘n
Urplötzlich ist‘s egal, wohin Gedanken einen führ‘n
Und zum ersten Mal bist du fähig, dich selbst zu verlier‘n
Selbst zu verlier‘n

Nur ein kleiner Schritt und es gibt kein Zurück
Stürz dich ins Leben und falle ins Glück
Du stehst vor dem Abgrund, der Grund nicht zu sehn
Fällst du auf die Füße, wirst du es versteh‘n
Manchmal reicht‘s nur einen kleinen Schritt zu gehn

„Als wäre ich Papier“

Ich werde oftmals abgelegt
abgestempelt, umgedreht
geschnitten und auch widerlegt

Überschrieben und kopiert
aussortiert und vollgeschmiert
überflogen und dann korrigiert

Wenn ihr mich schon behandelt, als wäre ich Papier
Ihr seht was auf mir drauf ist, doch nicht was in mir drin
Seht hinter den Einband und lest das ganze Buch
Ein kurzer Blick ist niemals genug

„Augen Auf“

Mensch lebt laut, Mensch lebt schnell
Mensch weiß nicht wohin er will
Er umkreist die Welt auf der Suche nach Heiterkeit

Mensch lässt fall’n und hebt auf
Selbstverletzung nimmt er in Kauf
Man wirft ein so lang es einen nur vom Schmerz befreit

Ich kann’s nicht ertragen, die ganzen Visagen
Auf all den Straßen, die nur aus Höflichkeit mal fragen
Wie es einem g´rade geht

Es ist an der Zeit sich endlich zu fragen
Wo die Menschlichkeit noch bleibt
Wenn jeder nur noch für sich selber lebt

„Mountain“

I am a mountain, you call, I echo
Whatever does keep you awake
Will in minutes, I swear, no longer be there
I’m a mountain, you call, I echo

„I belong here“

When I go out and leave the house
I’m breathing in, I’m breathing out
I let the sun shine on my face
I haven’t seen much of these days

‘Cause when I work the night away
I wake at 5 pm each day
But now I’m taking a day off
Working nights I’ve had enough

And when I think of all the matters that I used to fear
I start to feel a little less awkward about my future here

No matter how far I am away this city’s always near
With all my friends and family, I belong here